Die Klimakrise richtet alles zugrunde, was uns lieb ist. Statt Klimaschutz und Verkehrswende umzusetzen, sagen uns Politiker:innen, wir müssten den Gürtel enger schnallen. In München streichen sie Buslinien und Tramausbau und beschließen zudem 30 Millionen mehr Gewinnabführung. Sie bauen Stellen ab und reden gleichzeitig von Fachkräftemangel. Sie locken Olympia und große Firmen wie Google und Co. mit Geld oder geringen Steuern nach München und kürzen den Kommunalhaushalt.

Mit diesen Sparmaßnahmen erteilen sie der Verkehrswende de facto eine Absage und spielen nun Ticketpreise gegen bessere Löhne der ÖPNV-Beschäftigten aus. Doch wir lassen uns nicht spalten! Veränderung gibt es nur, wenn Beschäftigte und Klimaaktive Schulter an Schulter stehen. Die Klimabewegung und Arbeitnehmende sind natürliche Verbündete. Denn während die Inflation und steigenden Mieten unser aller Löhne auffressen und das Sozialsystem immer weiter ausgehöhlt wird, werden Millionäre immer reicher und profitieren gar noch von der Klimakrise. Wenn jetzt hunderte Milliarden in Kriegstreiberei gesteckt werden, zeigt uns das deutlich, dass im Kapitalismus eben andere Interessen zählen als unsere Daseinsvorsorge, gerechte Löhne oder Klimaschutz.
Also lasst uns gemeinsam kämpfen und uns das holen, was uns allen zusteht: Gute Arbeitsbedingungen und Löhne, Daseinsvorsorge und Mobilität, Klimaschutz und Frieden. Wir brauchen die Mobilitätswende, damit sich das Klima nicht noch weiter erhitzt. Und wir nehmen es auch nicht hin, dass ÖPNV-Beschäftigte ständig krank werden wegen Zeitdruck, Splitschichten, fehlender Toiletten und horrenden Arbeitszeiten mit nie endenden Überstunden. Dazu braucht es ein Wirtschaftssystem, in dem die Bedürfnisse der Menschen im Mittelpunkt stehen und nicht die Profite der Konzerne.
Lasst uns gemeinsam am Freitag, den 27.02., um 14 Uhr auf dem Odeonsplatz zusammenkommen und zeigen: Unsere Solidarität gegen ihre Spaltung! Klimaschutz ist Klassenkampf!