Aus Freude am Klimaschutz!

 

BMW, VW und andere Autohersteller fordern eine staatliche “Abwrackprämie”, auch für Autos mit Verbrennungsmotoren. Das heißt: mehr Autos, und zwar um jeden Preis. Und das trotz Klimawandel, Dürren, gesundheitlichen Schäden durch Feinstaubbelastung und umweltschädlicher Produktion. Und dafür soll jetzt mit Steuermitteln bezahlt werden.

Macht nicht so viel Sinn, oder? Deshalb haben wir ein kurzes informatives Video gemacht über die Abwrackprämie, Krisen im Kapitalismus, und was unser Vorschlag einer Alternative wäre.

Online-Podiumsdiskussion am 14.5.

Back to normal means back to Climate Crisis – Podiumsgespräch über Corona als Herausforderung und Chance für die Klimagerechtigkeitsbewegung

Donnerstag 14.Mai, 19.30 Uhr

Fahrraddemos, Onlinevorträge und Diskussionen, Solinetzwerke und politische Spaziergänge – Trotz Versammlungsverbot und Einschränkungen der Grundrechte durch Corona führen wir unsere Kämpfe fort und suchen in der Krise nach neuen Strategien, hin zu einer freien ökologischen Gesellschaft und einem guten Leben für Alle.

Die Pandemie macht uns als politisch arbeitenden Gruppen zu schaffen, das was wir tun lebt eigentlich von sozialem Austausch, es ist eine Herausforderung den Schutzmaßnahmen entsprechend zu handeln und trozdem aktiv zu bleiben. Aber die besondere Situation zeigt uns auch neue Perspektiven auf.
Wir sehen, wie schnell es möglich ist wirtschaftlich tiefgreifende Veränderungen durchzusetzen, wenn die Politik es will. Wir brauchen endlich eine Politik, die ebenso tiefgreifende Maßnahmen einsetzt, um die Klimakrise und die damit verbundene Sozialeungerechtigkeit zu bewältigen.

Die aktuelle Situation zeigt auch die Zusammenhänge vieler Themen noch einmal klarer. Die Krise verstärkt die sozialen Misstände und verdeutlicht die Probleme des Systems. Eine auf Konkurrenz und Profit basierende Gesellschaft kann nicht alle Menschen gleich behandeln. Sie führt zu Ausbeutung, Diskriminierung und der Zerstörung unseres Ökosystems.
Es ist wichtig diese verschiedenen Unterdrückungsformen zusammen zu denken. Wir müssen die unterschiedlichen Kämpfe gegen die Ungerechtigkeit des Systems vereinen.

Und noch etwas macht Corona deutlich: Wir haben zur Abwechslung einmal am eigenen Leib zu spüren bekommen was ein Kollaps ist. Es wird, wenn wir so weitermachen wie bisher nicht der letzte gewesen sein. Es werden weitere, noch viel verherendere Krisen auf uns zu kommen, wenn wir nicht endlich handeln. Es darf keine Wiedererstellung der „Normalität“ geben, denn es ist eine tödliche Normalität!

Deshalb wollen wir gemeinsam diskutieren, welche Schwierigkeiten die Coronakrise für die Klimagerechtiskeitsbewegung bringt, doch auch welche Chancen und Perspektiven daraus entstehen können. Die Krise zeigt umso mehr, dass wir uns vernetzen und unseren Widerstand in seinen unterschiedlichen Handlungsschwerpunkten vereinen müssen.
Wir brauchen neue Strategien und Perpekiven, um unsere Abhängigkeit in Autonomie und unsere Vereinzelung in ein Netz der Solidarität verwandeln zu können.

Wir wollen euch herzlich einladen am 14.5. um 19:30 Uhr
bei unserer Online Podiumsdiskussion dabei zu sein.
Referent*Innen: Ende Gelände, Fridaysforfuture München, Offenes Antikapitalistisches Klimatreffen München, Women Defend Rojava, Klimacamp München
Wir streamen über Youtube und sammeln eure Fragen in
einem seperaten Pad.
Die Links dazu findet ihr ab Mittwoch hier
auf Facebook und unter: www.klimacamp-chiemsee.de

Online-Veranstaltung Di 5.5.: Konsum als Klassenfrage?

“Wir leben auf Kosten von anderen. Der globale Norden lebt auf Kosten des globalen Südens. Die Menschen in den westlichen Industrieländern müssen sich von der Kultur des Massenkonsums und des ‚immer mehr und immer weiter‘ verabschieden.” 
Solche oder ähnliche Aussagen haben wir in der Klimabewegung alle schon einmal gehört. Und es stimmt – die globalen sozialen und ökologischen Ungleichheiten sind enorm und die Lasten der globalen ökologischen Krise sind äußerst ungleich verteilt. Doch wie sind diese Ungleichheiten so zu bearbeiten, dass die bestehenden Spaltungen zwischen Klima und Arbeiter*Innenbewegung nicht weiter vertieft werden? Welche Chancen und welche Risiken bietet die Fokussierung der Klimabewegung auf den Massenkonsum und wie kann eine fundierte Kritik von links daran aussehen?
Hans Rackwitz ist Soziologe und arbeitet am Arbeitsbereich Arbeits-, Industrie- und Wirtschaftssoziologie an der Universität Jena. In seiner Dissertation beschäftigt er sich mit dem Zusammenwirken von Klassen- und Naturverhältnissen. Am 5.5. wird er die verschiedenen Zusammenhänge von Klasse und Natur beleuchten und Sinn und Unsinn der weit verbreiteten Kritik des Massenkonsums diskutieren.

Share-Pic

Klimafahrt: Change the System not the Climate!

Die Klimakatstrophe geht weiter – unser Protest auch.

Mit einer “Klimafahrt” haben wir uns am 24.04 an den globalen Klimaprotesten beteiligt. Um jede Ansteckungsgefahr zu vermeiden, haben wir dafür die verhältnismäßig lange Strecke zwischen Wittelbacher- und Reichenbachbrücke für einen Protest auf dem Fahrrad ausgewählt. Dutzende Aktivistinnen und Aktivisten sind am Freitag zwischen 14 und 15 Uhr mit Schildern und Plakaten diese Strecke entlanggeradelt und haben gezeigt: Unser Widerstand geht weiter!

Zuvor hatten wir die Strecke mit Kreide, Plakaten und Bannern verschönert, um auch alle Passantinnen darauf aufmerksam zu machen, wie notwendig der Kampf gegen die Klimakrise (und damit auch die kapitalistische Form der Produktion) ist.

Und egal, wie viele Schilder die Polizei den Aktivist*innen abgenommen hat: Es sind immer welche übrig geblieben, und haben weiter ihre Runden um die Isar gedreht. Unser Protest lässt sich nicht unterdrücken!

Danke, dass ihr dabei wart!

Schnappschuss: Die Polizei bei der Fahnenkontrolle – zuvor hing an diesem Fahrrad hinten eine große Fahne

Absurder Polizeieinsatz gegen Klimafahrt

Mit einem Großeinsatz ist die Polizei heute gegen unsere Klimafahrt vorgegangen. Das “Verbrechen”: Leute waren einzeln (!) und mit Schildern auf dem Rücken oder am Fahrrad auf der Strecke zwischen Reichenbachbrücke und Wittelbacherbrücke entlanggefahren – um zu zeigen, dass auch in der Corona-Zeit unser Protest gegen die Klimapolitik der Bundesregierung und großen Konzerne nicht abreißt.

Wir finden: Gerade jetzt, in einer Zeit der großen Umbrüche,ist es notwendig, zu zeigen, dass die Klimabewegung weiter aktiv gegen die Zerstörung unserer Lebensgrundlagen kämpft.

Aber nicht mit der Münchner Polizei. Ein Großeinsatz mit Kontrollstellen im 50-Meter-Abstand erwartete uns an der gesamten Fahrradstrecke. Jede und jeder, der mit einem Plakat oder einem Schild an der Polizei vorbeiradelte, wurde angehalten und gezwungen, dieses herunterzunehmen; es wurde mit Anzeigen gedroht und Menschen gezwungen, in nähester Nähe der kontrollierenden Polizistinnen stehenzubleiben – das vermutlich einzige Ansteckungsrisiko, dem die Teilnehmer*innen unserer Klimafahrt damit ausgesetzt wurden.

Sogar die Schilder, die wir entlang der gesamten Strecke angebracht hatten, um über die Klimakatastrophe zu informieren, wurden von der Polizei entfernt. Infektionsschutz?

Ganz offensichtlich wollte die Polizei einfach jegliche Meinungsäußerung unterbinden – ganz unabhängig von jeder Infektionsgefahr.

Aber wir lassen uns nicht einschüchtern! Die Klimakatastrophe bedroht unser aller Leben. Es ist notwendig, unseren Protest sichtbar zu machen – gerade jetzt.

Danke an alle, die sich heute beteiligt haben und trotz des Vorgehens der Polizei gezeigt haben: Wir sind viele! Und wir werden niemals nachgeben!

Solltet ihr Anzeigen oder Ordnungswidrigkeiten bekommen haben, meldet euch bei uns – wir klären und tragen das gemeinsam!

Schreibt einfach an antikapitalistisches-klimatreffen@riseup.net

Die Lösung heißt Enteignung!

Ob Gesundheits- oder Klimakrise: Die Lösung heißt Enteignung!

1,6 Milliarden Euro möchte BMW dieses Jahr als Dividende an seine Aktionäre ausschütten – während der Konzern gerade erst riesige Summen an Staatshilfen erhalten hat. Gewissermaßen bezahlen damit wir damit die Dividende der BMW-Aktionäre über unsere Steuern. Mitten in der Krise, die Hunderttausende arbeitslos gemacht hat und machen wird. Und: Mitten in der Klimakrise.

Ab dem 30. April möchte BMW nun als erstes seine Produktion von Luxuslimousinen und schweren Stadtgeländewagen wieder hochfahren. Am Anfang einer Pandemie, in der das Arbeiten in großen Werken konkret Menschenleben gefährdet, zeigt der Konzern damit, dass ihm die Sicherheit seiner Angestellten nicht so wichtig ist wie das Ausschütten seiner Dividende. Beginnend ausgerechnet mit der klimaschädlichen und unnötigen Produktion von Luxuslimousinen. 
                    .
Ähnlich sieht es bei VW aus: 3,3 Milliarden Euro möchte der Konzern dieses Jahr als Dividende ausschütten. Lohnerhöhungen hat der Konzern gleichzeitig erst einmal ausgesetzt. Den Preis für die Dividende zahlen in beiden Konzernen neben den Steuerzahlern die Arbeiterinnen und Arbeiter.
Als nächsten Schritt fordern BMW, VW und Markus Söder eine neue Abwrackprämie. Geldgeschenke dafür, zu kaufen, was man nicht braucht und zu verschrotten, was noch fährt – und das auch noch unter dem Mantel des „Klimaschutzes“. 
Dieses Herangehen hat System.
                                                                                                          .
Konzerne in privatem Eigentum haben nicht das Ziel, die Bedürfnisse der Menschen zu befriedigen, sondern Profit zu generieren – um diesen dann an seine Eigentümer oder Aktionäre ausschütten zu können. 
Im Gesundheitsbereich sehen wir aktuell, was es bedeutet, wenn statt nach Bedürfnissen nach Profit gewirtschaftet wird: Da wurden in den letzten Jahren Betten gekürzt, Pflegepersonal systematisch unterbezahlt – und, denn darum gings, fette Gewinne an Shareholder ausgeschüttet.
                                                   .
Um dieses Prinzip zu durchbrechen, ist es notwendig, die Konzerne dem privaten Markt zu entziehen. Aber die „Verstaatlichung“ alleine reicht nicht. Denn auch der Staat agiert auf dem Markt für gewöhnlich nach kapitalistischen Prinzipien. Wir sehen das bei den Fallpauschalen, die auch in den staatlichen Krankenhäusern Gesundheit zu einer Ware gemacht haben. Wir sehen es bei den Münchner Stadtwerken, die – obgleich in kommunaler Hand – in den letzten Jahren hunderte Millionen mit Investitionen in Öl- und Gasgeschäfte gemacht haben. Und wir sehen es an den aktuellen Überlegungen der Regierung, Fluggesellschaften zu verstaatlichen, so lange diese Verluste machen – um sie dann wieder zu privatisieren, sobald sie wieder Gewinne machen. Frei nach dem Motto: Gewinne privatisieren, Verluste sozialisieren.
                                                                             .
Wir kämpfen deswegen nicht nur für die Verstaatlichung, sondern dafür, die großen Konzerne unter demokratische Kontrolle zu stellen: Nur wenn Krankenhäuser, Energiekonzerne und Produktionsstätten demokratisch verwaltet werden, werden sie dauerhaft der Profitlogik entzogen. Denn während aktuell in fast allen Bereichen der Produktion das Ziel lautet: “Möglichst viel möglichst billig produzieren, um es an möglichst viele Menschen möglichst teuer zu verkaufen”, bietet die demokratische Kontrolle die Möglichkeit, anhand unserer Bedürfnisse (und denen der Natur) zu entscheiden, wie viel von was zu welchem Zweck produziert werden soll. 
                          .
Wir brauchen keine privaten Aktionäre, keine Abwrackprämien und keine Fallpauschalen. Wir brauchen die demokratische Kontrolle über unsere Wirtschaft. Und zwar schnell – bevor noch mehr Menschen ihr Leben für den privaten Profit lassen müssen.
Ob Gesundheits- oder Klimakrise: Die Lösung heißt Enteignung!

Change the system – not the climate! Klimafahrt am 24.4.

Der Klimawandel geht weiter. Und während uns das dritte Dürrejahr in Folge droht, plant die Politik die nächste Abwrackprämie: Geldgeschenke dafür, dass man Autos kauft, die man nicht braucht und verschrottet, was noch fährt. Und stellt Schadstoffgrenzwerte zu Gunsten der Wirtschaft in Frage. Ein Hohn. Aber nicht mit uns!

Am 24.04 sollte der große Klimastreik stattfinden. In etwas veränderter Form wollen wir unseren Protest auf die Straße tragen – ohne Ansteckungsgefahr. Wir rufen auf zu einer Klimafahrt: am 24.4 werden wir zwischen 14 und 15 Uhr mit dem Fahrrad und Plakaten an der Isar unsere Runden zwischen der Wittelsbacher- und der Reichenbach-Brücke drehen. Jeder für sich – und doch gemeinsam.

Die Corona-Krise zeigt einmal mehr die Unfähigkeit dieses Systems, unsere Probleme zu lösen. Ob kaputtgespartes Gesundheitssystem, Abwrackprämie oder klimazerstörende Energiepolitik. Der Grund lautet stets: Profit. Zeit, unsere Zukunft selbst in die Hand zu nehmen- um sie zu retten. Wir fordern die Vergesellschaftung des Gesundheits- wie Energiesystems. Für eine demokratisierte Wirtschaft nach unseren Bedürfnissen. Das Energiesystem in unsere Hände! Kommt alle!

Plan für die Fahrt:

Sharepic:

Aufruf zum Antikapitalistischen Block auf dem bayernweiten Streik am 13.3.!

Am 15.3. findet in Bayern die Kommunalwahl statt, die viele Klimaaktivist*innen als “Klimawahl” sehen. Doch die Klimakrise lässt sich nicht abwählen. Warum?

In den Parlamenten sitzen von uns gewählte Vertreter*innen der verschiedenen Parteien. Sobald diese jedoch an einer Regierung beteiligt sind, können wir immer wieder beobachten: sie handeln nicht im Interesse der Menschen, sondern im Interesse der Wirtschaft. Selbst “linke” Regierungen sind in diesem System oft gezwungen, zum Beispiel Privatisierungen von öffentlichen Einrichtungen, Subventionen für Energiekonzerne und Sozialkürzungen mitzutragen. Weil in diesem System große Investoren mit ihrem Kapital in die Politik eingreifen können. Weil selbst auf Kommunalebene die Profitmaximierung maßgeblich ist, nicht die Bedürfnisse von Menschen und Natur.

Das heißt: Alle paar Jahre ein Kreuz machen reicht nicht aus! Unsere Antwort auf die Klimakrise ist die Überwindung des Kapitalismus und der Aufbau einer solidarischen, nachhaltigen Gesellschaft. Dazu brauchen wir eine Organisierung der Menschen von unten, eine große Bewegung jenseits der politischen Institutionen. Wir brauchen den echten politischen Streik mit den Gewerkschaften und allen Beschäftigten. Wir brauchen den zivilen Ungehorsam. Lasst uns gemeinsam eine Gegenmacht zu den Banken und Konzernen aufbauen und das kapitalistische System stürzen!

Diese Perspektive wollen wir auf den bayernweiten Klimastreik tragen. Mit einem kämpferischen, antikapitalistischen Block!

Treffpunkt dafür am Freitag den 13.3. (pünktlich!) um 11:45 an der U-Bahn Theresienstraße.

Aufruf zu den Protesten gegen die “Münchener Sicherheitskonferenz”

Der Klimawandel bedroht die Existenz von Millionen von Menschen. Schon heute sehen diese oft keinen anderen Ausweg mehr, als ihre Heimat zu verlassen und zu fliehen. An der EU-Außengrenze erwartet sie Stacheldraht, Lager und Überwachung. Den wenigen, die es nach Deutschland schaffen wird ihr Recht auf Asyl verwehrt. Der Klimawandel ist hier, wie in vielen anderen NATO-Staaten, kein anerkannter Fluchtgrund. Die deutschen Behörden schieben Menschen in Kriegs- und Katastrophengebiete ab, und damit oft in den Tod.

Um diese Politik zu rechtfertigen und politische und wirtschaftliche Interessen abzustimmen finden regelmäßig glamourös inszenierte Konferenzen statt. Eines der weltweit größten Treffen ist die, seit 1963 jährlich stattfindende, Sicherheitskonferenz in München. Unter den Teilnehmer_innen befinden sich überwiegend Vertreter_innen der NATO-Staaten, des Militärs und der Rüstungs- und Überwachungsindustrie. In Hintergrundgesprächen besprechen sie Bündnisse und Strategien zur Aufteilung der Welt, während sie nach Außen Werbung für ihre angeblich alternativlose kriegerische Politik machen. Auch dieses Jahr findet die Sicherheitskonferenz vom 14. – 16. Februar im Bayerischen Hof in München statt.

Wir als Klimaaktivist*innen wenden uns entschlossen gegen jeden Form von Krieg und Aufrüstung. Denn ob menschengemachter Klimawandel oder Krieg, beides tötet, zerstört und treibt Millionen Menschen zur Flucht. Beides wurzelt im kapitalistischen System, in dem der schnelle Profit mehr zählt als Menschenleben. Solange Kriege um Rohstoffe und Einflusssphären geführt werden, kann es keinen effektiven Klima- und Umweltschutz geben. Das US-Verteidigungsministerium zum Beispiel ist mit einem Anteil von 77%  bis 80% am gesamten Energieverbrauch der US-Regierung seit 2001 der größte Verbraucher fossiler Brennstoffe. Doch Krieg beginnt auch hier bei uns.  Deutsche Unternehmen profitieren davon, Rüstungsgüter in Krisengebiete zu verkaufen. Die Exporte von deutschen Panzern, Gewehren und Co waren letztes Jahr auf einem neuen Höchststand. Und die Hochschulen machen munter mit: an der TU München wird, finanziert von US-Army, Bundeswehr und NATO, an der Entwicklung einer „grüne Bombe“ gearbeitet – einer Bombe, die weniger umweltzerstörend und dafür zielgenauer und „sauber“ töten soll. Dem Land und dessen Bewohner_innen, auf welche sie abgeworfen wird, bringt sie trotzdem nur Tod und Leid. Das ist eine Verhöhnung der Opfer, und hat nichts mit Umweltschutz zu tun!

Wir kämpfen für eine solidarische Gesellschaft, in der kein Mensch vor Hunger, Naturkatastrophen und Krieg fliehen muss. Lasst uns am 15.2. gemeinsam auf die Straße gehen und gegen die Sicherheitskonferenz zu protestieren! Wir werden uns dem internationalistisch-antikapitalistischen Block anschließen. Kommt dazu!

Samstag, 15.02.2020 – 13 Uhr – Stachus