Soli-Demo für den Danni: „Grüner“ Kapitalismus heißt Bäume fällen für Konzerne!

Heute gab es in München eine Demonstration und Aktionen in Solidarität mit den Protesten im Dannenröder Forst. Dort halten Aktivist*innen seit über einem Jahr ein Waldstück besetzt, um die Rodung für eine Autobahn zu verhindern. Seit mehreren Tagen geht die hessische Polizei gewaltsam gegen die Klimaschützer*innen im Danni vor, zahlreiche Personen wurden festgenommen und Bäume gefällt. Und das alles, um eine neue Autobahn zu bauen, mitten in der Klimakrise! Profiteure davon sind zum Beispiel ein an der Autobahntrasse gelegenes Ferrero-Werk, der Straßenbaukonzern Strabag und die Autolobby. Natur zerstören für den Profit – für viele, die sich mit Umweltschutz aueinandersetzen, nichts neues. „Soli-Demo für den Danni: „Grüner“ Kapitalismus heißt Bäume fällen für Konzerne!“ weiterlesen

Aufruf: „Grüner“ Kapitalismus – Bäume fällen für Konzerne

Seit über einem Jahr wird der Dannenröder Forst von Aktivisti besetzt, um den Wald vor der Rodung für die A49 zu schützen. Seit Oktober diesen Jahres hat die Räumung und die Rodung in den umliegenden Wäldern begonnen und ist nun fast abgeschlossen. Seit Dienstag ist jetzt auch der Dannenröder Forst an der Reihe. „Aufruf: „Grüner“ Kapitalismus – Bäume fällen für Konzerne“ weiterlesen

Streiken bis zur Verkehrswende – Aktionstag von #NichtAufUnseremRücken

Wir haben uns heute an dem Aktionstag von „Nicht auf unserem Rücken“ beteiligt. Gemeinsam mit unseren Genoss*innen von Zukunft Erkämpfen und vielen anderen Gruppen aus dem Krisenbündnis München veranstalteten wir eine einstündige Kundgebung am Orleansplatz gegenüber vom Ostbahnhof. Die Message an die ca. 100 Teilnehmer*innen war klar: Die Konzerne profitieren von den gegenwärtigen Krisen – egal ob Corona oder Klimawandel – während wir darunter leiden müssen. Das lassen wir uns nicht länger bieten! „Streiken bis zur Verkehrswende – Aktionstag von #NichtAufUnseremRücken“ weiterlesen

Unsere Klimapolitik: Selbstorganisierung statt Appelle an den Staat

Letzten Freitag haben wir auf dem Streik von Fridays for Future erklärt, warum wir in unserer Klimapolitik nicht auf Regierungen und Parlamente setzen, sondern uns eigene Handlungsräume erkämpfen und uns dafür organisieren müssen. „Unsere Klimapolitik: Selbstorganisierung statt Appelle an den Staat“ weiterlesen

ÖPNV-Streik (auch) fürs Klima!

Auch heute streikt wieder der ÖPNV in München und auch heute waren wir wieder dabei, um Solidarität zu zeigen und die Streikenden zu unterstützen. In unserer Rede auf der Streikkundgebung haben wir noch einmal klar gemacht, dass der Kampf der Beschäftigten im ÖPNV ein Kampf für uns alle ist – denn angesichts der Klimakrise ist ein massiver Ausbau des öffentlichen Nahverkehrs dringend nötig.

Zeit, die Verkehrs-Infrastruktur in die Hände der Gesellschaft zu überführen. Um fortan den gesellschaftlichen Reichtum für das zu nutzen, was wir dringend brauchen: einen gut ausgebauten und bezahlbaren ÖPNV (und Nah- und Fernverkehr). Für das Klima gegen den Kapitalismus!

Die Grünen – Kapitalismus mit grünem Anstrich

Die Geschichte vom Dannenröder Wald zeigt einmal mehr, wie Parteien, die nach Macht streben, sich dem Kapital unterwerfen. Ein 300 Jahre alter Mischwald soll für wirtschaftliche Interessen geopfert werden. Dort soll eine Autobahn gebaut werden. Anstatt öffentlichen (Nah-)Verkehr auszubauen, wird im Interesse der Autokonzerne der Individualverkehr vorangetrieben. Die Zerstörung von Ökosystemen trifft uns alle, aber vorallem die, die jetzt schon nichts besitzen. Wir Lohnabhängigen werden uns nicht einfach ein neues Paradies suchen können, wenn unsere Welt in Flammen steht. Ob die Kapitalisten und Kapitalistinnen dies können, ist zwar fraglich, aber sie werden es versuchen – auf unsere Kosten. „Die Grünen – Kapitalismus mit grünem Anstrich“ weiterlesen

Das war Ende Gelände 2020

Letztes Wochenende waren wir mit vielen Menschen aus München und Umgebung bei den Ende Gelände-Aktionstagen im Rheinland. Trotz Regen, Polizeirepression und Corona-bedingten Herausforderungen waren es super erfolgreiche und motivierende Tage! Über 3000 Aktivist*innen haben an verschiedenen Stellen die Infrastruktur der fossilen Klimazerstörung blockiert: Kohlekraftwerke, Gruben, Gaskraftwerke, Pipelines und Schienen. Die Polizei hat dabei mal wieder gezeigt, auf welcher Seite sie steht: mit Pfefferspray, Schlagstöcken und brutalen Festnahmen sollten die Proteste eingeschüchtert und die Profite von RWE & Co abgesichert werden. Dazu kamen rechtliche Schikanen und Aussetzung der Versammlungsfreiheit von Seiten der Behörden. „Das war Ende Gelände 2020“ weiterlesen

Solidarität mit den Streikenden im ÖPNV

Deutschland ist ein Autoland: 47,7 Millionen PKW sind hierzulande zugelassen, mehr als eins für jeden zweiten Bundesbürger. Kein Wunder: In vielen Gegenden ist das Auto der einzige Weg, um zur Arbeit, zu Freizeiteinrichtungen oder auch nur zum Supermarkt zu kommen. Denn der öffentliche Nahverkehr ist in den letzten Jahrzehnten systematisch abgebaut und heruntergewirtschaftet worden. „Solidarität mit den Streikenden im ÖPNV“ weiterlesen

Containern ist kein Verbrechen

Immer volle Regale, auch um kurz vor acht Uhr abends. So sieht es in den meisten Supermärkten permanent aus. Dass dieses ganze Essen nicht verkauft wird, erklärt sich von selbst. Was also machen Supermärkte mit den guten Lebensmitteln? Sie werfen sie in den Müll. Während sich gleichzeitig massenhaft Menschen kaum genug Essen leisten können, werden tonnenweise Ressourcen für die Herstellung der Lebensmittel verbraucht. Klingt unfair und verschwenderisch? Ist es auch!

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