People not Profit: Klimagerechtigkeit statt Kapitalismus!

Seit drei Monaten regiert die neue Ampel-Koalition, welche in großen Tönen versprochen hat, sich für den Klimaschutz einzusetzen. Seitdem wurde Atomkraft und Erdgas als “nachhaltig” deklariert, obwohl genau das Gegenteil der Fall ist. Immer mehr Wälder werden zerstört, um Platz für neue Autobahnen zu schaffen. Und weiterhin sollen für den Kohleabbau ganze Dörfer enteignet und abgerissen werden. In Supermärkten werden Lebensmittel weggeworfen, die noch vollkommen genießbar sind, während die Preise für Nahrungsmittel steigen. Es fliegen massenweise leere Flugzeuge durch die Gegend und verschwenden Treibstoff, während viele Menschen nicht einmal mehr ihre Heizkosten bezahlen können.

Wir sehen: Die Gesundheitskrise und die Klimakrise spitzen sich immer weiter zu. Dabei schlagen die Eigentümer:innen der großen Konzerne auch noch Profit aus diesen Krisen. Gleichzeitig wird die Verantwortung und die Last auf die große Mehrheit der Lohnabhängigen abgewälzt.

Auf unsere laute Forderung nach Klimagerechtigkeit hat die Politik nur Scheinlösungen zu bieten und die Konzerne betreiben nichts als Green-washing. Darunter leiden vor allem ärmere Menschen. Hier in Deutschland und viel mehr noch in den Ländern im globalen Süden.

Warum ist das so? In unserem Wirtschaftssystem, dem Kapitalismus, sind Unternehmen durch Konkurrenz stets dazu gezwungen ihre Profite zu steigern und zu wachsen. Die Regierungen der einzelnen Staaten treffen Entscheidungen im Interesse der Konzerne im eigenen Land, damit sie international konkurrenzfähig bleiben können. Das steht im Widerspruch zu einer wirksamen Bekämpfung der Klimakrise.

Durch die Wahl einer neuen Regierung oder durch moralische Appelle wird sich daran nichts ändern, weil eine nachhaltige Produktion im Kapitalismus nicht möglich ist. Unsere Aufgabe ist es also, den Kapitalismus zu stürzen. Dabei stehen Staat und Konzerne nicht auf unserer Seite. Wir müssen uns zusammenschließen und selber den Klimakampf von unten organisieren!

Kommt am 25.03. auf die Straßen und kämpft mit uns zusammen: Gegen Kapitalismus, für Klimagerechtigkeit!